Körperliche Gesundheit nach narzisstischem Missbrauch – damit steht es meist nicht sehr gut. Betroffene fühlen sich schlapp und krank, haben keine Kraft mehr für Dinge außerhalb der täglichen Pflichten – und oft nicht mal mehr dafür in ausreichendem Maß. Ich habe dazu bereits Artikel geschrieben, in denen ich darauf hinwies, wie krank narzisstischer Missbrauch machen kann. Heute möchte ich mich mit dem Thema Entgiftung, sowie dem Vitamin- und Mineralstoffausgleich beschäftigen. Und nein, ich mache hier keine Produktwerbung, denn ich verkaufe nichts. Ich habe aber am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Vitamine und Mineralstoffe sind, denn nach langem, psychischem Stress sind die Speicher leer. 

Der Ist-Zustand …

ist meist schlecht, wenn Betroffene sich aus missbräuchlichen Beziehungen freigestrampelt haben. Missbrauch kann krank machen. In der Regel haben Missbrauchsopfer über einen längeren Zeitraum sich selbst sehr vernachlässigt. Nicht auf die Ernährung geachtet. Oft das Essen einfach vergessen vor lauter Kummer. Oder zur Kummerbekämpfung lauter ungesundes Zeug zu sich genommen. Aber selbst wenn das nicht der Fall war, wenn du dich gut ernährt hast: Stress macht krank. Stress laugt aus. Ich spreche nicht von Arbeitsstress, sondern von dem Stress, der mit emotionalem Missbrauch, mit psychischer und physischer Gewalt und all den Ängsten und Problematiken einer Trennung einhergehen. Der Körper wird in ganz besonderem Maße beansprucht: Die Entgiftung über die Leber funktioniert bei großem Stress oft nicht mehr richtig. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen steigt an. Durch die ständige Produktion von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin ist die Belastung der Organe ganz extrem. Wenn du all das hinter dir gelassen hast, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, dich auf deine Heilung zu konzentrieren.

Entgiftung

Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers. Wenn sie nicht mehr richtig funktioniert, werden mit der Zeit immer weniger Giftstoffe abgebaut. Stress sorgt für eine erhöhte Produktion von Stresshormonen und das hat unter anderem direkte Auswirkungen auf die Leber. Kennst du das Sprichwort „Mir ist etwas auf die Leber geschlagen“? Stress sorgt dafür, dass der Blutzucker steigt und die Cholesterinwerte sich verschlechtern. Stress kann dafür sorgen, dass die Zellerneuerung in der Leber verlangsamt abläuft – und mit der Zeit immer langsamer wird. Schlechtes Cholesterin belastet die Leber noch zusätzlich, die Entgiftung verläuft immer schlechter. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sich sogenannte Killerzellen bilden, die sich gegen die körpereigenen Leberzellen wenden. Wenn du ständig müde bist, Schwierigkeiten mit deiner Konzentration hast, eventuell unter Juckreiz leidest oder dein Hautbild im Allgemeinen sehr schlecht ist, kann das ein Hinweis darauf sein, dass deine Leber nicht mehr richtig entgiftet. Weitere Symptome können Gewichtsveränderungen sein, aber auch Appetitsverlust.

Der Leberfunktion kann man aber auf die Sprünge helfen – mit Mariendistel. Das ist ein natürliches Extrakt, mit dem man nichts falsch machen kann. Ich persönlich mache einmal im Jahr eine Kur zur Entgiftung mit hochdosierter Mariendistel.

Darmreinigung

Über Darmreinigung redet man nicht gerne, man denkt nicht einmal gerne darüber nach. Aber der Darm ist, so sagen die Chinesen, der Sitz der Gesundheit. Was sich dort an Schlacken ansammelt, kann unter Umständen mehrere Kilogramm betragen. Durch Ernährungsfehler, zu wenig Bewegung und natürlich, auch durch Stress, kann es zu Problemen im Magen-Darm-Trakt kommen. Verstopfung und Durchfall sind nur zwei mögliche von vielen Symptomen. Für mich persönlich haben sich Flohsamenschalen bewährt. Man darf nur nicht vergessen, ausreichend zu trinken! Flohsamenschalen quellen im Verdauungssystem auf und nehmen den ganzen Dreck mit nach draußen. Aber wenn man nicht genug trinkt, können sie zur Verstopfung führen. Flohsamenschalen haben auch noch ein paar weitere tolle Eigenschaften: Sie regulieren die Verdauung (sofern man ausreichend trinkt), senken den Cholesterinspiegel und regulieren den Blutzuckerspiegel. Viele Schulmediziner belächeln das Thema Darmreinigung, das sollte man ruhig auch erfahren bei dieser Gelegenheit. Und dennoch kann ich eine Kur mit Flohsamenschalen empfehlen. Wir sprechen hier über ein natürliches Produkt, das nicht schaden kann, sofern man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am Ende merkt jeder Mensch doch selbst, ob ihm etwas gut tut oder nicht, ob sich Symptome verziehen und der Allgemeinzustand sich verbessert oder nicht. Als selbst bestimmter Mensch mag ich gerne meine eigenen Erfahrungen machen – und die waren mit Flohsamenschalen sehr gut. Es gibt unterschiedliche Anbieter – zu kaufen sind sie im Reformhaus oder in gut sortierten Drogeriemärkten. Wichtig zu wissen: Es gibt im Handel Flohsamen, Flohsamenschalen und Pulver aus Flohsamenschalen. Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit Flohsamenschalen gemacht. 

Vitamin- und Mineralstoffausgleich

Nun einfach wahllos irgendwelche Vitamine oder Mineralstoffe in sich hinein zu stopfen, ist sinnloser Aktionismus, der auch nach hinten losgehen kann. Viele Vitamine und Mineralstoffe werden einfach ausgeschieden, wenn der Körper zu viel davon bekommt, das heißt, eine weitere Zufuhr wäre sinnlos. Andere Vitamine und Mineralstoffe können sich, werden sie überdosiert, auch negativ auswirken. Ich empfehle Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt und ein großes Blutbild, in dem hauptsächlich auch mal nach den einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen geschaut wird: In einem solchen Blutbild ist erkennbar, woran es dem Körper mangelt und womit er ausreichend versorgt ist.

Viele Betroffene von narzisstischem Missbrauch, aber grundsätzlich Menschen, die über einen längeren Zeitraum viel psychischen Stress erdulden mussten, sind erstaunt, wenn durch ein Blutbild gravierende Mängel festgestellt werden. Den meisten geht es sehr schnell unendlich viel besser, wenn diese Mängel ausgeglichen werden. 

Bitte Rücksprache mit dem Arzt halten

Eine Leberkur mit Mariendistel oder eine Darmreinigung mit Hilfe von Flohsamenschalen – damit kannst du eigentlich nichts falsch machen. Um sicher zu gehen, solltest du aber ruhig noch einmal Rücksprache mit deinem Arzt halten. Gleiches gilt für Vitamine und Mineralstoffe – aber das habe ich im letzten Abschnitt erklärt und wird schon deshalb nötig, weil nur ein gründliches Blutbild Aufschluss über den Ist-Zustand geben kann.

Ich bin keine Ärztin, sondern empfehle die genannten Dinge aus eigener Erfahrung heraus. Mein Allgemeinzustand hat sich innerhalb weniger Wochen unendlich verbessert und ich sehe daher einen deutlichen Zusammenhang. Ich verkaufe nichts und gebe keine Produktempfehlungen. Ich möchte einfach nur alle Tipps bloggen, die ich Menschen zum Thema Selbstfürsorge geben kann – die beginnt nämlich damit, dass man achtsam mit seinem Körper umgeht.

Zu guter Letzt …

Wasser. Wasser. Wasser. Mindestens zwei Liter am Tag. Stell dir diese Menge am besten jeden Tag bereit, nimm ausreichend mit zur Arbeit und achte darauf, dass du diese Menge auch wirklich trinkst. Wasser ist der Quell des Lebens. Wusstest du, dass das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn ein Mensch unter Flüssigkeitsmangel leidet? Und das kann auch der Fall sein, wenn du keinen Durst verspürst! Konzentrationsprobleme, Sehstörungen, Kreislaufprobleme – das kann alles von Flüssigkeitsmangel kommen. Auch die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, sowie die körpereigene Entgiftung kann negativ beeinflusst werden durch Flüssigkeitsmangel. Der kann sogar demenzartige Zustände auslösen. Also: Wasser. Wasser. Wasser. Jeden Tag!

Bild: Pixabay.com

Fotograf: congerdesign

Ausgesaugt und ausgelaugt – so beschreiben Menschen das Gefühl zu ihrem körperlichen und seelischen Zustand, wenn sie es geschafft haben, eine narzisstische Beziehung hinter sich zu lassen. Die meisten fühlen sich krank und schlapp, laufen regelrecht auf „Notstrom“. Ja, narzisstischer Missbrauch laugt aus und die Trennungsphasen mit narzisstischen Expartnern bringen den ganzen Missbrauch von mehr oder weniger Jahren noch mal zu einem absoluten Höhepunkt. Manche brechen erst mal zusammen. Selbstfürsorge – ein Begriff, der für die meisten Betroffenen fremd ist. (mehr …)

Ich behaupte ja, dass Menschen grundsätzlich bequem sind und wenn sich die Möglichkeit ergibt, einem anderen Menschen die Schuld für das in die Schuhe zu schieben, was man selbst verbockt hat, dann neigt der Mensch dazu, das auch zu nutzen. Das macht einen Menschen noch lange nicht zum Narzissten. Mit guter Kommunikation und der richtigen Beziehungsarbeit – beidseitiger Beziehungsarbeit – kann man solche Unarten aber im Keim ersticken. WENN man einen „gesunden“ Partner neben sich hat. Zehn Jahre später kann man drüber lachen. Bei einem Narzissten allerdings handelt es sich nicht um eine „Unart“, anderen Menschen die Schuld für ihr eigenes Versagen zu geben, sondern um eine Lebensstrategie, die sie so verinnerlicht haben, dass sich da auch der beste Kommunikationsprofi irgendwann geschlagen gibt.

Du bist schuld“ als Lebenskonzept

Das ist herrlich bequem. Der andere ist daran schuld, wenn der Wagen kaputt geht, die Miete nicht abgebucht wurde oder der Kredit platzt. Der andere ist schuld, wenn die Beziehung in die Brüche geht. Wenn er unglücklich in der Beziehung ist. Und eigentlich auch im Wetter, am zweiten Weltkrieg und daran, dass Herr Narz oder Frau Narzisse eine schlechte Kindheit hatten. Es gehört zum Lebenskonzept von Narzissten, niemals die Verantwortung für irgendwas auf sich zu nehmen. Das würde ja das grandiose Bild zerstören, das sie von sich selbst haben, aber vor allem das, was andere haben sollen. Es braucht ein bisschen Mut, die Verantwortung für sich selbst und sein Handeln zu übernehmen. Dieser Mut fehlt Narzissten gänzlich. Nichts ist für sie so schlimm wie das Gefühl, andere Menschen könnten feststellen, dass sie in ihm/ihr auch nur einen Menschen vor sich haben. Menschen machen Fehler, Narzissten natürlich nicht. Wenn du mit einem Narzissten zusammen bist, trägst du für alles die Schuld, was bei euch schiefgeht. Was bei ihm schiefgeht. Und was bei ihm schon schiefgegangen ist als du ihn noch nicht kanntest – daran trägt dann der letzte Partner oder die letzte Partnerin die Schuld, die Eltern, die Arbeitgeber, die Freunde oder alle möglichen anderen Leute. Ein Narzisst wird sich niemals hinstellen und sagen: „Da hab ich was ganz gründlich versaut.“ (mehr …)

Von Gastbloggerin Quintilia

Vorbemerkungen

Als „Überlebende“ von toxischen Beziehungen habe ich mich auf den Weg gemacht, meine Eigenanteile aufzuarbeiten und entdeckte dank qualifizierter therapeutischer Begleitung einen Zusammenhang zu „meinen“ Depressionen. 

Wie bei vielen anderen Betroffenen gibt es auch bei mir die alles entscheidende erste „toxische Beziehung“ in meinem Leben und das ist die zu meiner Mutter. Ihre Unfähigkeit, mir das Gefühl zu geben, willkommen und geliebt zu sein, prägte leider mein gesamtes Leben.

Ich fühlte mich von meiner Mutter nicht geliebt, nein, noch weniger: Ich fühlte mich nicht willkommen, sondern oft wie eine Last, allein durch mein Da-Sein. Obwohl ich ein angepasstes, liebes Kind war, hatte ich oft den Eindruck, meine Mutter sei böse auf mich und könne mich nicht leiden.

Natürlich kann man sich das als Kind nicht erklären. ich macht doch nichts falsch!? Oder etwa doch? Irgendetwas musste ich doch falsch machen, dass sie immer so genervt und ablehnend wirkte. (mehr …)

Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Wie viele andere, die sich zeitlebens immer wieder in die falschen Partner verliebt haben, seien es nun „ganz normale“, aber eben unpassende oder gar ausgesprochene Narzissten oder Psychopathen, habe ich mir schon oft die Frage nach dem Warum gestellt. Ihr auch?

Tanzt du wie ich den altvertrauten Tanz?

Wie viele andere, die sich zeitlebens immer wieder in die falschen Partner verliebt haben, seien es nun „ganz normale“, aber eben unpassende oder gar ausgesprochene Narzissten oder Psychopathen, habe ich mir schon oft die Frage nach dem Warum gestellt. Ihr auch?

Warum habe ich mich so oft in Männer verliebt, die einfach nicht zu mir passten, mit denen eine harmonische Beziehung auf Augenhöhe einfach nicht gelingen wollte, mit denen sich keine gemeinsame Basis für eine dauerhafte Zukunft finden ließ?

Warum waren so viele „schwierige“ Persönlichkeiten dabei, so viele unnahbare, bindungsängstliche, bindungsunfähige, kalte bis regelrecht toxische?

Warum haben mich diese Männer angezogen (bzw. ich sie)? Gab es denn in den vielen Jahren wirklich keine „Normalos“ unter den Interessenten? Waren da wirklich keine, mit denen sich meine spießbürgerlichen Träume von einem Leben zu zweit (dritt, viert….) im gemeinsamen Zuhause hätten verwirklichen lassen? (mehr …)

Narzissmus und Psychopathie goes Netflix … erscheint es uns nur so, weil der Blick inzwischen für die Thematik geschärft ist? Oder ist es Zufall, dass im Moment brandaktuelle Serien auftauchen, durch welche  Zuschauer sich Einblick in diese Themen verschaffen können? Mit den Serien „Dirty John“ und „You – du wirst mich lieben“ zeigt Netflix Psychopathen, Soziopathen und damit auch das Thema Narzissmus und greift damit wohl den Ball auf, der nicht mehr zu übersehen ist. Denn die Stimmen der Opfer häufen sich und werden lauter. Das ist gut so, denn es kann gar nicht genug Aufklärung geben. 

Bücher, Blogs und mehr

Betroffene, die verstanden haben, mit was für einer Störung sie zu tun hatten, möchten nicht ungehört bleiben. Sie schreiben Blogs. Sie schreiben Bücher. Sie produzieren Youtube-Videos. Betroffene bleiben immer betroffen, daher ist der Begriff „ehemalige Betroffene“, den auch ich für mich schon verwendet habe, eigentlich gar nicht korrekt. Wir haben all diese Dinge erlebt, wurden benutzt, ausgenutzt, ruiniert, krank gemacht, und ja, davon haben wir was für den Rest unseres Lebens. Natürlich gelingt es vielen, wieder zu sich zu finden, gesund zu werden, viele können sogar irgendwann wieder eine Beziehung eingehen und achten darin dann auf Augenhöhe und von Anfang an darauf, keine „Red Flags“ zu übersehen. Denn es gibt immer Anzeichen, es gibt immer Gemeinsamkeiten, es gibt immer so was wie einen roten Faden, der sich lehrbuchmäßig und unter Berücksichtigung individueller Begebenheiten von Anfang bis Ende einer Beziehung durchzieht. Und sogar nach dem Ende einer Beziehung verhalten Menschen mit Cluster B Störungen sich noch typisch und vorhersehbar. Der eine mehr, der andere weniger. Das Thema beschäftigt die Menschen und das ist gut so: Nur durch Information und Austausch können Betroffene für ihre eigene Heilung sorgen und lernen, solche kranke Persönlichkeiten nie wieder in ihr Leben zu lassen. Betroffene sind traumatisiert. Und es werden immer mehr, was möglicherweise auch daran liegt, dass die Informationstiefe sich verändert hat und sie sich deswegen heute eher wagen, darüber zu sprechen als noch vor 20 Jahren. Es war nur eine Frage der Zeit, bis diese Themen auch nachhaltig beim Film ankommen. Und mal ganz ehrlich, der pure Narzissmus, lassen wir mal die Psychopathie und Soziopathie außen vor, hat uns auch nicht selten bereits köstlich amüsiert. Oder wie war das mit den „Desperate Housewives“ oder „ Two and a half man“, um nur 2 Serien zu nennen, die zwar schon älter sind, aber eine große Fangemeinde haben – immer noch. Amüsieren konnte uns das deswegen, weil hier narzisstische Techniken gezeigt wurden, die Personen aber dennoch liebenswert waren und niemandem schaden wollten. Ganz im Gegensatz zu „Gone Girl“, einem Film, in dem man sich mal ein Bild darüber machen kann, zu welchen Mitteln Psychopathen (die immer auch narzisstisch sind!) greifen, um ihre Ziele zu verwirklichen. In diesem Film läuft es aber mal anders herum: Der Täter ist hier die Frau. (mehr …)

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Ein Beitrag von Gastbloggerin „Quintilia“ 

Die Trennung von einem „Psycho“ ist womöglich das emotional Schwierigste, was du in deinem Leben jemals zu bewältigen hattest und mit einer „normalen“ Trennung überhaupt nicht zu vergleichen. Für mich war es auf jeden Fall so.

Warum die Trennung von einem toxischen Partner so schwer fällt

In einem anderen Beitrag zum Thema, warum wir uns aus toxischen Beziehungen nicht gut trennen können, habe ich mich schon einmal mit dieser Frage auseinandergesetzt. Das liegt meiner Meinung nach nicht nur an der „schwierigen“ Persönlichkeitsstruktur deines Partners, sondern vor allem auch an deiner eigenen: Du bist abhängig wie ein schwer Suchtkranker und hast nun einen kalten Entzug vor dir! Welche Tipps kann ich dir nun aus meiner Erfahrung geben? (mehr …)

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Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Habe ich ein „inneres Kind“?

Die Debatte um das „innere Kind“ scheint in aller Munde zu sein – besonders bei all denjenigen, welche die aktuellen Probleme ihres Erwachsenenalters zurückführen auf eine Kindheit, die sie in irgendeinem Maße als problematisch empfanden. Kein Wunder also, dass Stephanie Stahls Buch „Das innere Kind muss Heimat finden“ ein Dauerseller ist.

Wenn wir nur dieses „innere Kind“ heilen, dann können wir uns problemlos auch abwenden von den negativen Erfahrungen in unserer frühen Biographie, alte Glaubenssätze auflösen, früh erlernte und lang gebrauchte Verhaltensmuster endlich abstreifen und schließlich frei von alledem glücklich werden? (mehr …)

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Ein Gastartikel von „Quintilia“ 

Wenn du wie ich auf dem Land lebst, weißt du das vielleicht: Wenn ein Stall brennt, haben die Helfer enorme Mühe damit, die Tiere aus den brennenden Stallgebäuden zu treiben, und zwar deshalb, weil diese sich mit allen Kräften dagegen sträuben! Gelingt es doch mit einem erheblichen Kraftaufwand, ein solches völlig verängstigtes Tier aus der Gefahrenzone zu manövrieren, hat man anschließend erhebliche Probleme, es am Zurücklaufen in den brennenden Stall zu hindern. Wie kommt das? Erkennen die Tiere die Gefahr nicht? Doch, das tun sie! Angst vor Feuer ist ihnen angeboren und natürlich nehmen sie auch die Hitze, den Geruch nach Rauch, die bedrohlichen Geräusche durch einstürzende Balken usw. wahr. Sie haben Todesangst und rennen doch direkt in ihren sicheren Tod zurück. Warum?

Weil der Tod ihre gewohnte Umgebung ist. Sie kennen ihn in- und auswendig und fühlen sich dort „zuhause“, auch wenn man als Mensch beim Anblick von Ställen durchaus seine Zweifel haben darf, wie ein Tier sich darin wohlfühlen könnte (aber letzteres ist ein anderes Thema – ich schweife ab!) (mehr …)

Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Man kann niemals den anderen ändern, sondern immer nur sich selbst. Sei es, um sich erst einmal in die Lage zu versetzen, sich trennen zu können. Sei es, um nicht noch einmal in eine ähnlich destruktive Beziehung zu kommen.

Daher halte ich es für viel gewinnbringender, sich intensiv mit der eigenen Rolle, dem eigenen Anteil in und an einer toxischen Beziehung auseinanderzusetzen, statt über die Diagnose und/oder Beweggründe des Egoisten / Narzissten / Psychopathen / Beziehungsängstlers…. nachzugrübeln.

Jeder andere würde sich vermutlich längst getrennt haben, während „wir“ nicht fähig sind loszulassen, obwohl wir bereits einen immensen Leidensdruck verspüren und unser Verstand sehr wohl weiß: „Das tut mir nicht (mehr) gut! Es ist besser, das zu beenden!“

Diese erschreckende Diskrepanz zwischen dem Wissen einerseits und dem Gefühl von persönlichem Unvermögen andererseits ist es doch, was uns ab einem gewissen Zeitpunkt völlig in die persönliche Hölle treibt: Der eigene Verstand ist nicht mehr Herr über das „Herz“. Doch warum ist das so? (mehr …)

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