Gaslighting, oder: Wie ist das mit der eigenen Wahrnehmung?

Immer wieder hört und liest man es: Gaslighting. Was ist das überhaupt? Was genau fällt unter Gaslighting? Was ist es nicht? Und überhaupt, wieso kann das eigentlich funktionieren? Wenn man so was erlebt hat und blickt rückwirkend auf diese Lebensphasen zurück, schüttelt man sich unwillkürlich selbst und fragt sich, wie das passieren konnte. Aber eigentlich gibt es ganz einfache Erklärungen dafür.

Erst mal sollten wir drüber sprechen, was Gaslighting überhaupt ist

Der Begriff ist einem alten Film entnommen: Ein Ehemann treibt seine Frau gezielt in den Wahnsinn, indem er ihre Realität manipuliert. Daraus sollte man aber nicht schließen, dass es nur Männer sind, die „gaslighten“ – das können Frauen genauso gut. Um den Begriff zu erklären, müssen wir auf (deine) Realität eingehen, so wie du sie erlebst und empfindest, und auf das, was dir dazu von Partner oder Partnerin gesagt wird: Von Gaslighting kann man dann sprechen, wenn die Aussagen deines Partners deine eigene Realität infrage stellen, sie verdrehen, kleinreden, zur Falschaussage abstempeln oder ins Lächerliche ziehen. Die meisten Betroffenen, die mir von erlebtem Gaslighting erzählen, schildern es als etwas, das in jeder Körperzelle zu spüren ist: Der Körper, die Seele, wie immer man es nennen mag, spürt ganz genau, dass das, was der Partner da gerade sagt, der eigenen Realität widerspricht. Aber da ist der Verstand … der eigene Verstand. Und der wird mehr und mehr angezweifelt, bis hin zu dem Gefühl, dass man selbst gerade kurz vorm Durchdrehen ist. Den Verstand verliert? Weiterlesen ›

Narzissten und ihre Freundschaften

Mein Opa sagte immer: „Hüte dich vor Menschen, die keine Freunde haben.“ Der Begriff Narzissmus war ihm sicher fremd, oder er hielt ihn für das, was die meisten Menschen durch die Mythologie darunter verstehen: Narzissten sind selbst verliebte Menschen. Dass sie das eigentlich nicht sind, wissen wir inzwischen. Dass sie ständige Zufuhr brauchen, um sich gut zu fühlen, wissen wir inzwischen auch. Normalerweise erhalten sie diese Zufuhr auch von Freunden. Dennoch scheinen die meisten von ihnen kein funktionierendes, soziales Umfeld zu haben. Woran liegt das?

Narzissten und das Knüpfen von Kontakten

Narzissten verstehen sich in der Regel auf glanzvolle Auftritte, gleich wo man mit ihnen in Kontakt kommt. Sie stehen oft im Nullkommanix im Mittelpunkt und es fällt ihnen nicht schwer, Kontakte zu knüpfen. Das ist aber nicht generell so, denn es gibt auch eine Menge Narzissten, die erst nach einem längeren Zeitraum als solche identifiziert werden können: Sie wirken bescheiden, halten sich eher im Hintergrund, sind etwas unsicher, Kontakte zu knüpfen ist für sie nicht so leicht. Wenn sie neue Menschen kennenlernen, liegt das meist daran, dass sie jemand „mitreißt“. Die Unterschiede haben mit dem gesellschaftlichen Stand zu tun, mit dem eigenen Aussehen, mit der finanziellen Situation und vor allem mit der Tatsache, dass man zwischen offenen und verdeckten Narzissten unterscheiden muss. Auch verdeckte Narzissten spielen sich gerne in den Mittelpunkt, wenn sie die Chance dazu haben. Sie suchen sich aber auch gerne Kontakte, an deren Seite sie mitgerissen werden. Und manchmal bleiben sie bescheiden im Hintergrund, weil auch das irgendwie auffällt. Irgendwer wird sich dann in der Regel um sie kümmern. Weiterlesen ›

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Narzissmus? Wenn der Partner die Freunde ablehnt

Jeder Mensch braucht gute Freunde. Die meisten Menschen pflegen ihre Freundschaften über viele Jahre, sind bereits durch dick und dünn miteinander gegangen. Oder wüssten zumindest, genau das würden sie füreinander tun. In so mancher Beziehung sind die guten Freunde allerdings nicht gerne gesehen. Und so mancher Mann, so manche Frau klagt offen darüber, dass Partnerin oder Partner die Freunde offen ablehnt und sogar nach und nach vergrault. Woran kann das liegen und was kann man tun?

Das ist kein typisch männliches oder weibliches Problem

Sondern ein narzisstisches! Dafür muss nicht unbedingt eine NPS vorliegen (eine narzisstische Persönlichkeitsstörung): Manche Menschen haben „nur“ ein paar narzisstische Eigenarten, die können Partner oder Partnerin das Leben aber bereits zur Hölle machen. Jetzt sollten wir noch über die Frage sprechen, warum ein Mensch so etwas überhaupt tut. Warum werden (oder wurden) deine Freunde abgelehnt? Vielleicht sogar vergrault? Weiterlesen ›

Ist das nun Narzissmus oder nicht? Warum dich die Diagnose deines Partners gar nicht interessieren sollte!

Immer wieder taucht in den Gruppen, in denen ich Mitglied bin, auch in meiner eigenen Gruppe, die Frage auf: „Ist dieser Mensch nun narzisstisch oder nicht?“ Ferndiagnosen sind nicht möglich. Und grundsätzlich sollten wir Betroffenen uns mit Diagnosen zurückhalten, denn wir sind Betroffene. Möglicherweise auch in irgendeiner Form Experten, denn so hautnah wie wir wird kaum ein Psychologe oder Psychiater einen Narzissten erleben – es sei denn, er/sie ist selbst betroffen. Und ja, auch das gibt es: Sogar die Damen und Herren vom Fach stolpern in die Narz-Falle! Aber das ist nun mal, was wir nicht sind: Psychologen. Grundsätzlich ist es aber auch überhaupt nicht wichtig, die Diagnose Narzissmus zum Partner oder Expartner zu erhalten. 

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Manipulation durch Narzissten: Schuldgefühle und emotionale Erpressung

Emotionale Erpressung und dadurch verursachte Schuldgefühle sind eine gängige Methode von Narzissten, um ihre Partnerinnen und Partner gefügig zu machen und zum Schweigen zu bringen. Es handelt sich hier um eine Manipulation, die am wirksamsten ist, wenn das „Opfer“ schon in der frühesten Vergangenheit durch emotionale Erpressung manipuliert wurde.

Das kennen wir doch alle, oder nicht?

Ich glaube, dass viele Eltern sich gar nicht bewusst sind, wenn sie ihre Kinder auf der emotionalen Ebene manipulieren. „Gib der Oma ein Küsschen“ (sonst ist sie traurig!) oder „Streng dich in der Schule an“ (sonst bin ich enttäuscht von dir) – das kennen wir sicher alle aus unserer Kindheit. Meiner Meinung nach passieren solche Dinge nicht bewusst und sie geschehen sicher in den besten Familien. Natürlich wollen Mutter oder Vater nicht, dass die eigene Mutter traurig ist, wenn das Enkelchen nicht so anhänglich ist, wie die Oma sich das wünscht. Und natürlich wollen Mutter und Vater, dass ihr Kind sich in der Schule Mühe gibt, es soll ja schließlich mal was erreichen im Leben. Diese Sprüche sind schnell ausgesprochen und kaum einem Elternteil ist es bewusst, dass es sich bereits hierbei um emotionale Erpressung handelt. Weiterlesen ›

Selbstfürsorge nach narzisstischem Missbrauch: Entgiftung, Vitamin- und Mineralstoffausgleich

Körperliche Gesundheit nach narzisstischem Missbrauch – damit steht es meist nicht sehr gut. Betroffene fühlen sich schlapp und krank, haben keine Kraft mehr für Dinge außerhalb der täglichen Pflichten – und oft nicht mal mehr dafür in ausreichendem Maß. Ich habe dazu bereits Artikel geschrieben, in denen ich darauf hinwies, wie krank narzisstischer Missbrauch machen kann. Heute möchte ich mich mit dem Thema Entgiftung, sowie dem Vitamin- und Mineralstoffausgleich beschäftigen. Und nein, ich mache hier keine Produktwerbung, denn ich verkaufe nichts. Ich habe aber am eigenen Leib erfahren, wie wichtig Vitamine und Mineralstoffe sind, denn nach langem, psychischem Stress sind die Speicher leer. 

Der Ist-Zustand …

ist meist schlecht, wenn Betroffene sich aus missbräuchlichen Beziehungen freigestrampelt haben. Missbrauch kann krank machen. In der Regel haben Missbrauchsopfer über einen längeren Zeitraum sich selbst sehr vernachlässigt. Nicht auf die Ernährung geachtet. Oft das Essen einfach vergessen vor lauter Kummer. Oder zur Kummerbekämpfung lauter ungesundes Zeug zu sich genommen. Aber selbst wenn das nicht der Fall war, wenn du dich gut ernährt hast: Stress macht krank. Stress laugt aus. Ich spreche nicht von Arbeitsstress, sondern von dem Stress, der mit emotionalem Missbrauch, mit psychischer und physischer Gewalt und all den Ängsten und Problematiken einer Trennung einhergehen. Der Körper wird in ganz besonderem Maße beansprucht: Die Entgiftung über die Leber funktioniert bei großem Stress oft nicht mehr richtig. Der Bedarf an Vitaminen und Mineralstoffen steigt an. Durch die ständige Produktion von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin ist die Belastung der Organe ganz extrem. Wenn du all das hinter dir gelassen hast, ist es jetzt wirklich höchste Zeit, dich auf deine Heilung zu konzentrieren.

Entgiftung

Die Leber ist die Entgiftungszentrale des Körpers. Wenn sie nicht mehr richtig funktioniert, werden mit der Zeit immer weniger Giftstoffe abgebaut. Stress sorgt für eine erhöhte Produktion von Stresshormonen und das hat unter anderem direkte Auswirkungen auf die Leber. Kennst du das Sprichwort „Mir ist etwas auf die Leber geschlagen“? Stress sorgt dafür, dass der Blutzucker steigt und die Cholesterinwerte sich verschlechtern. Stress kann dafür sorgen, dass die Zellerneuerung in der Leber verlangsamt abläuft – und mit der Zeit immer langsamer wird. Schlechtes Cholesterin belastet die Leber noch zusätzlich, die Entgiftung verläuft immer schlechter. Im schlimmsten Fall kann es passieren, dass sich sogenannte Killerzellen bilden, die sich gegen die körpereigenen Leberzellen wenden. Wenn du ständig müde bist, Schwierigkeiten mit deiner Konzentration hast, eventuell unter Juckreiz leidest oder dein Hautbild im Allgemeinen sehr schlecht ist, kann das ein Hinweis darauf sein, dass deine Leber nicht mehr richtig entgiftet. Weitere Symptome können Gewichtsveränderungen sein, aber auch Appetitsverlust.

Der Leberfunktion kann man aber auf die Sprünge helfen – mit Mariendistel. Das ist ein natürliches Extrakt, mit dem man nichts falsch machen kann. Ich persönlich mache einmal im Jahr eine Kur zur Entgiftung mit hochdosierter Mariendistel.

Darmreinigung

Über Darmreinigung redet man nicht gerne, man denkt nicht einmal gerne darüber nach. Aber der Darm ist, so sagen die Chinesen, der Sitz der Gesundheit. Was sich dort an Schlacken ansammelt, kann unter Umständen mehrere Kilogramm betragen. Durch Ernährungsfehler, zu wenig Bewegung und natürlich, auch durch Stress, kann es zu Problemen im Magen-Darm-Trakt kommen. Verstopfung und Durchfall sind nur zwei mögliche von vielen Symptomen. Für mich persönlich haben sich Flohsamenschalen bewährt. Man darf nur nicht vergessen, ausreichend zu trinken! Flohsamenschalen quellen im Verdauungssystem auf und nehmen den ganzen Dreck mit nach draußen. Aber wenn man nicht genug trinkt, können sie zur Verstopfung führen. Flohsamenschalen haben auch noch ein paar weitere tolle Eigenschaften: Sie regulieren die Verdauung (sofern man ausreichend trinkt), senken den Cholesterinspiegel und regulieren den Blutzuckerspiegel. Viele Schulmediziner belächeln das Thema Darmreinigung, das sollte man ruhig auch erfahren bei dieser Gelegenheit. Und dennoch kann ich eine Kur mit Flohsamenschalen empfehlen. Wir sprechen hier über ein natürliches Produkt, das nicht schaden kann, sofern man genügend Flüssigkeit zu sich nimmt. Am Ende merkt jeder Mensch doch selbst, ob ihm etwas gut tut oder nicht, ob sich Symptome verziehen und der Allgemeinzustand sich verbessert oder nicht. Als selbst bestimmter Mensch mag ich gerne meine eigenen Erfahrungen machen – und die waren mit Flohsamenschalen sehr gut. Es gibt unterschiedliche Anbieter – zu kaufen sind sie im Reformhaus oder in gut sortierten Drogeriemärkten. Wichtig zu wissen: Es gibt im Handel Flohsamen, Flohsamenschalen und Pulver aus Flohsamenschalen. Ich persönlich habe die besten Erfahrungen mit Flohsamenschalen gemacht. 

Vitamin- und Mineralstoffausgleich

Nun einfach wahllos irgendwelche Vitamine oder Mineralstoffe in sich hinein zu stopfen, ist sinnloser Aktionismus, der auch nach hinten losgehen kann. Viele Vitamine und Mineralstoffe werden einfach ausgeschieden, wenn der Körper zu viel davon bekommt, das heißt, eine weitere Zufuhr wäre sinnlos. Andere Vitamine und Mineralstoffe können sich, werden sie überdosiert, auch negativ auswirken. Ich empfehle Rücksprache mit dem behandelnden Hausarzt und ein großes Blutbild, in dem hauptsächlich auch mal nach den einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen geschaut wird: In einem solchen Blutbild ist erkennbar, woran es dem Körper mangelt und womit er ausreichend versorgt ist.

Viele Betroffene von narzisstischem Missbrauch, aber grundsätzlich Menschen, die über einen längeren Zeitraum viel psychischen Stress erdulden mussten, sind erstaunt, wenn durch ein Blutbild gravierende Mängel festgestellt werden. Den meisten geht es sehr schnell unendlich viel besser, wenn diese Mängel ausgeglichen werden. 

Bitte Rücksprache mit dem Arzt halten

Eine Leberkur mit Mariendistel oder eine Darmreinigung mit Hilfe von Flohsamenschalen – damit kannst du eigentlich nichts falsch machen. Um sicher zu gehen, solltest du aber ruhig noch einmal Rücksprache mit deinem Arzt halten. Gleiches gilt für Vitamine und Mineralstoffe – aber das habe ich im letzten Abschnitt erklärt und wird schon deshalb nötig, weil nur ein gründliches Blutbild Aufschluss über den Ist-Zustand geben kann.

Ich bin keine Ärztin, sondern empfehle die genannten Dinge aus eigener Erfahrung heraus. Mein Allgemeinzustand hat sich innerhalb weniger Wochen unendlich verbessert und ich sehe daher einen deutlichen Zusammenhang. Ich verkaufe nichts und gebe keine Produktempfehlungen. Ich möchte einfach nur alle Tipps bloggen, die ich Menschen zum Thema Selbstfürsorge geben kann – die beginnt nämlich damit, dass man achtsam mit seinem Körper umgeht.

Zu guter Letzt …

Wasser. Wasser. Wasser. Mindestens zwei Liter am Tag. Stell dir diese Menge am besten jeden Tag bereit, nimm ausreichend mit zur Arbeit und achte darauf, dass du diese Menge auch wirklich trinkst. Wasser ist der Quell des Lebens. Wusstest du, dass das Gehirn in Mitleidenschaft gezogen wird, wenn ein Mensch unter Flüssigkeitsmangel leidet? Und das kann auch der Fall sein, wenn du keinen Durst verspürst! Konzentrationsprobleme, Sehstörungen, Kreislaufprobleme – das kann alles von Flüssigkeitsmangel kommen. Auch die Aufnahme von Vitaminen und Mineralstoffen, sowie die körpereigene Entgiftung kann negativ beeinflusst werden durch Flüssigkeitsmangel. Der kann sogar demenzartige Zustände auslösen. Also: Wasser. Wasser. Wasser. Jeden Tag!

Bild: Pixabay.com

Fotograf: congerdesign

Selbstfürsorge nach narzisstischem Missbrauch – wie steht es um deine Gesundheit?

Ausgesaugt und ausgelaugt – so beschreiben Menschen das Gefühl zu ihrem körperlichen und seelischen Zustand, wenn sie es geschafft haben, eine narzisstische Beziehung hinter sich zu lassen. Die meisten fühlen sich krank und schlapp, laufen regelrecht auf „Notstrom“. Ja, narzisstischer Missbrauch laugt aus und die Trennungsphasen mit narzisstischen Expartnern bringen den ganzen Missbrauch von mehr oder weniger Jahren noch mal zu einem absoluten Höhepunkt. Manche brechen erst mal zusammen. Selbstfürsorge – ein Begriff, der für die meisten Betroffenen fremd ist. Weiterlesen ›

Schuldzuweisungen – das ist alles deine Schuld!

Ich behaupte ja, dass Menschen grundsätzlich bequem sind und wenn sich die Möglichkeit ergibt, einem anderen Menschen die Schuld für das in die Schuhe zu schieben, was man selbst verbockt hat, dann neigt der Mensch dazu, das auch zu nutzen. Das macht einen Menschen noch lange nicht zum Narzissten. Mit guter Kommunikation und der richtigen Beziehungsarbeit – beidseitiger Beziehungsarbeit – kann man solche Unarten aber im Keim ersticken. WENN man einen „gesunden“ Partner neben sich hat. Zehn Jahre später kann man drüber lachen. Bei einem Narzissten allerdings handelt es sich nicht um eine „Unart“, anderen Menschen die Schuld für ihr eigenes Versagen zu geben, sondern um eine Lebensstrategie, die sie so verinnerlicht haben, dass sich da auch der beste Kommunikationsprofi irgendwann geschlagen gibt.

Du bist schuld“ als Lebenskonzept

Das ist herrlich bequem. Der andere ist daran schuld, wenn der Wagen kaputt geht, die Miete nicht abgebucht wurde oder der Kredit platzt. Der andere ist schuld, wenn die Beziehung in die Brüche geht. Wenn er unglücklich in der Beziehung ist. Und eigentlich auch im Wetter, am zweiten Weltkrieg und daran, dass Herr Narz oder Frau Narzisse eine schlechte Kindheit hatten. Es gehört zum Lebenskonzept von Narzissten, niemals die Verantwortung für irgendwas auf sich zu nehmen. Das würde ja das grandiose Bild zerstören, das sie von sich selbst haben, aber vor allem das, was andere haben sollen. Es braucht ein bisschen Mut, die Verantwortung für sich selbst und sein Handeln zu übernehmen. Dieser Mut fehlt Narzissten gänzlich. Nichts ist für sie so schlimm wie das Gefühl, andere Menschen könnten feststellen, dass sie in ihm/ihr auch nur einen Menschen vor sich haben. Menschen machen Fehler, Narzissten natürlich nicht. Wenn du mit einem Narzissten zusammen bist, trägst du für alles die Schuld, was bei euch schiefgeht. Was bei ihm schiefgeht. Und was bei ihm schon schiefgegangen ist als du ihn noch nicht kanntest – daran trägt dann der letzte Partner oder die letzte Partnerin die Schuld, die Eltern, die Arbeitgeber, die Freunde oder alle möglichen anderen Leute. Ein Narzisst wird sich niemals hinstellen und sagen: „Da hab ich was ganz gründlich versaut.“ Weiterlesen ›

Toxische Beziehungen? – Nein, danke! Ich lieb mich jetzt selbst

Von Gastbloggerin Quintilia

Vorbemerkungen

Als „Überlebende“ von toxischen Beziehungen habe ich mich auf den Weg gemacht, meine Eigenanteile aufzuarbeiten und entdeckte dank qualifizierter therapeutischer Begleitung einen Zusammenhang zu „meinen“ Depressionen. 

Wie bei vielen anderen Betroffenen gibt es auch bei mir die alles entscheidende erste „toxische Beziehung“ in meinem Leben und das ist die zu meiner Mutter. Ihre Unfähigkeit, mir das Gefühl zu geben, willkommen und geliebt zu sein, prägte leider mein gesamtes Leben.

Ich fühlte mich von meiner Mutter nicht geliebt, nein, noch weniger: Ich fühlte mich nicht willkommen, sondern oft wie eine Last, allein durch mein Da-Sein. Obwohl ich ein angepasstes, liebes Kind war, hatte ich oft den Eindruck, meine Mutter sei böse auf mich und könne mich nicht leiden.

Natürlich kann man sich das als Kind nicht erklären. ich macht doch nichts falsch!? Oder etwa doch? Irgendetwas musste ich doch falsch machen, dass sie immer so genervt und ablehnend wirkte. Weiterlesen ›

Warum wir uns eher in die Falschen statt die Richtigen verlieben

Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Wie viele andere, die sich zeitlebens immer wieder in die falschen Partner verliebt haben, seien es nun „ganz normale“, aber eben unpassende oder gar ausgesprochene Narzissten oder Psychopathen, habe ich mir schon oft die Frage nach dem Warum gestellt. Ihr auch?

Tanzt du wie ich den altvertrauten Tanz?

Wie viele andere, die sich zeitlebens immer wieder in die falschen Partner verliebt haben, seien es nun „ganz normale“, aber eben unpassende oder gar ausgesprochene Narzissten oder Psychopathen, habe ich mir schon oft die Frage nach dem Warum gestellt. Ihr auch?

Warum habe ich mich so oft in Männer verliebt, die einfach nicht zu mir passten, mit denen eine harmonische Beziehung auf Augenhöhe einfach nicht gelingen wollte, mit denen sich keine gemeinsame Basis für eine dauerhafte Zukunft finden ließ?

Warum waren so viele „schwierige“ Persönlichkeiten dabei, so viele unnahbare, bindungsängstliche, bindungsunfähige, kalte bis regelrecht toxische?

Warum haben mich diese Männer angezogen (bzw. ich sie)? Gab es denn in den vielen Jahren wirklich keine „Normalos“ unter den Interessenten? Waren da wirklich keine, mit denen sich meine spießbürgerlichen Träume von einem Leben zu zweit (dritt, viert….) im gemeinsamen Zuhause hätten verwirklichen lassen? Weiterlesen ›

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