Toxische Partner: Trennungstipps aus persönlicher Erfahrung

Ein Beitrag von Gastbloggerin „Quintilia“ 

Die Trennung von einem „Psycho“ ist womöglich das emotional Schwierigste, was du in deinem Leben jemals zu bewältigen hattest und mit einer „normalen“ Trennung überhaupt nicht zu vergleichen. Für mich war es auf jeden Fall so.

Warum die Trennung von einem toxischen Partner so schwer fällt

In einem anderen Beitrag zum Thema, warum wir uns aus toxischen Beziehungen nicht gut trennen können, habe ich mich schon einmal mit dieser Frage auseinandergesetzt. Das liegt meiner Meinung nach nicht nur an der „schwierigen“ Persönlichkeitsstruktur deines Partners, sondern vor allem auch an deiner eigenen: Du bist abhängig wie ein schwer Suchtkranker und hast nun einen kalten Entzug vor dir! Welche Tipps kann ich dir nun aus meiner Erfahrung geben? Weiterlesen ›

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Wie ich den Kampf um die Liebe meiner Mutter aufgegeben habe

Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Habe ich ein „inneres Kind“?

Die Debatte um das „innere Kind“ scheint in aller Munde zu sein – besonders bei all denjenigen, welche die aktuellen Probleme ihres Erwachsenenalters zurückführen auf eine Kindheit, die sie in irgendeinem Maße als problematisch empfanden. Kein Wunder also, dass Stephanie Stahls Buch „Das innere Kind muss Heimat finden“ ein Dauerseller ist.

Wenn wir nur dieses „innere Kind“ heilen, dann können wir uns problemlos auch abwenden von den negativen Erfahrungen in unserer frühen Biographie, alte Glaubenssätze auflösen, früh erlernte und lang gebrauchte Verhaltensmuster endlich abstreifen und schließlich frei von alledem glücklich werden? Weiterlesen ›

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Warum bleibst du im Gefängnis, obwohl die Tür weit offen steht?

Ein Gastartikel von „Quintilia“ 

Wenn du wie ich auf dem Land lebst, weißt du das vielleicht: Wenn ein Stall brennt, haben die Helfer enorme Mühe damit, die Tiere aus den brennenden Stallgebäuden zu treiben, und zwar deshalb, weil diese sich mit allen Kräften dagegen sträuben! Gelingt es doch mit einem erheblichen Kraftaufwand, ein solches völlig verängstigtes Tier aus der Gefahrenzone zu manövrieren, hat man anschließend erhebliche Probleme, es am Zurücklaufen in den brennenden Stall zu hindern. Wie kommt das? Erkennen die Tiere die Gefahr nicht? Doch, das tun sie! Angst vor Feuer ist ihnen angeboren und natürlich nehmen sie auch die Hitze, den Geruch nach Rauch, die bedrohlichen Geräusche durch einstürzende Balken usw. wahr. Sie haben Todesangst und rennen doch direkt in ihren sicheren Tod zurück. Warum?

Weil der Tod ihre gewohnte Umgebung ist. Sie kennen ihn in- und auswendig und fühlen sich dort „zuhause“, auch wenn man als Mensch beim Anblick von Ställen durchaus seine Zweifel haben darf, wie ein Tier sich darin wohlfühlen könnte (aber letzteres ist ein anderes Thema – ich schweife ab!) Weiterlesen ›

Toxische Beziehungen: Warum lieben wir zu sehr?

Ein Artikel von Gastbloggerin Quintilia

Man kann niemals den anderen ändern, sondern immer nur sich selbst. Sei es, um sich erst einmal in die Lage zu versetzen, sich trennen zu können. Sei es, um nicht noch einmal in eine ähnlich destruktive Beziehung zu kommen.

Daher halte ich es für viel gewinnbringender, sich intensiv mit der eigenen Rolle, dem eigenen Anteil in und an einer toxischen Beziehung auseinanderzusetzen, statt über die Diagnose und/oder Beweggründe des Egoisten / Narzissten / Psychopathen / Beziehungsängstlers…. nachzugrübeln.

Jeder andere würde sich vermutlich längst getrennt haben, während „wir“ nicht fähig sind loszulassen, obwohl wir bereits einen immensen Leidensdruck verspüren und unser Verstand sehr wohl weiß: „Das tut mir nicht (mehr) gut! Es ist besser, das zu beenden!“

Diese erschreckende Diskrepanz zwischen dem Wissen einerseits und dem Gefühl von persönlichem Unvermögen andererseits ist es doch, was uns ab einem gewissen Zeitpunkt völlig in die persönliche Hölle treibt: Der eigene Verstand ist nicht mehr Herr über das „Herz“. Doch warum ist das so? Weiterlesen ›

Von Harmoniesucht, Narzissmus und Co-Abhängigkeit

Harmoniesüchtige Menschen sind sich oft gar nicht darüber bewusst, wie wütend ihr Verhalten ihre Mitmenschen machen kann. Sie lächeln doch immer, sind doch immer freundlich und nett, tun keiner Fliege was zuleide und provozieren auch nie Streit. Sie engagieren sich für Friede, Freude, Eierkuchen. Aber niemals für sich selbst, niemals für ihre Beziehung, niemals für ein besseres Miteinander. Harmoniesucht ist äußerst schwierig, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so scheint. Harmoniesüchtige Menschen sind nicht in der Lage, Konflikte anzusprechen oder zu lösen.

Ein herrlich friedliches Miteinander

Menschen müssen sich in ihrem Leben den unterschiedlichsten Herausforderungen stellen und der Umgang mit anderen Menschen, die Konflikte, die es Tag für Tag zu lösen gibt, all das kann an den Kräften zehren. Umso schöner für einen Menschen, der von seinem Leben und den darin befindlichen Mitmenschen gebeutelt ist, wenn er/ sie auf ein Harmoniesüchtel trifft. Harmoniesüchtige Menschen gibt es unter Frauen wie unter Männern und wahrscheinlich sogar ähnlich anteilig. Herrlich, nach einem stressigen Tag einen wunderbaren, erholsamen und freundlich ablaufenden Abend zu verbringen. Wunderbar, wenn es jemanden gibt, der Dinge einfach schweigend wieder in Ordnung bringt. Die Badewanne ausspült, weil man selbst es vergessen hat. Das Essen pünktlich auf den Tisch stellt. Den Müll einfach mal rausträgt, der eigentlich unsere Aufgabe gewesen wäre. Man stelle sich vor, es geraten zwei harmoniesüchtige Menschen aneinander. Was für ein friedliches Leben, in dem doch jeder immer Rücksicht auf den anderen nimmt. In dem unnötiges Gemecker keinen Platz hat. Ein Leben voller Liebe, Lächeln und Sonnenschein. Weit gefehlt! Weiterlesen ›

Missbrauch: Passiv aggressives Verhalten

Wenn ein Mensch sich passiv aggressiv verhält, ist das eines der deutlichsten Anzeichen dafür, dass da etwas mit ihm nicht stimmt. In diesem Fall solltest du einen Schritt zurücktreten und die rosa Brille abnehmen, falls du sie noch auf der Nase hast. Passive Aggression ist immer ein ganz schlechtes Zeichen. Unter den Persönlichkeitsstörungen befindet sich auch die passiv aggressive Persönlichkeitsstörung, die nichts mit Narzissmus zu tun haben muss, aber häufig weitere, narzisstische Verhaltensweisen mit sich bringt. Letztlich ist passiv aggressives Verhalten aber auch ein Merkmal der narzisstischen Persönlichkeitsstörung. Ja, was denn nun? Das kann uns egal sein. Ich weise immer darauf hin, dass wir keine Diagnosen stellten sollten, denn die sind Fachleuten vorbehalten. Allerdings ist Information alles und daher sollte man passiv aggressives Verhalten schon erkennen können.

Wohin ist der Charme verschwunden?

Auch ein Beziehungspartner, der sich passiv aggressiv verhält, war irgendwann einmal in der Eroberungsphase. Wahrscheinlich hat sich dieser Mensch in der Anfangszeit von seiner charmantesten Seite gezeigt, war liebevoll, aufmerksam und einfühlsam. Dann vergeht etwas Zeit, er/sie hat PartnerIn mehr oder weniger sicher. Und dann geht es los mit den diversen Anzeichen. Insbesondere bei verdeckten Narzissten verändern sich die Dinge schleichend, sodass Beziehungspartner vielleicht das eine oder andere Mal ins Stutzen kommen, sich fragen, warum sich Dinge nun so komisch anfühlen, die vorher ganz anders waren. Man erklärt es sich aber selbst in der Regel mit der nächsten Beziehungsphase und damit, dass sich Dinge eben verändern. Bis sie krankhaft werden.

Die ersten Anzeichen

Zu passiv aggressivem Verhalten gibt es meist schon zu Beginn einer Beziehung Auffälligkeiten, die komplett übersehen werden. Wenn du jemanden kennenlernst, achte auf solche Anzeichen. Sie sind anfangs wirklich kaum sichtbar. Aber alles, wodurch in deinem tiefsten Inneren das Gefühl entsteht, dass dieser Mensch immer oder zumindest oft Dinge nicht wahrnimmt oder gar boykottiert, die für dich wichtig sind, für alles aber Ausreden hat, ist etwas, was du dir näher anschauen solltest. Oft werden nicht mal Ausreden benutzt, sondern ganz subtil klar gemacht, dass es gar nicht anders ging. Dinge werden vergessen oder es kam einfach was dazwischen, was nicht vorhersehbar war. Und zwar immer dann, wenn es um etwas geht, das für dich wichtig wäre. Und, machst du mit? Findest du immer wieder Entschuldigungen für all das, was dir wichtig wäre und was durch diesen Menschen boykottiert wird? Oder wehrst du dich von Anfang an dagegen und erstickst die Sache im Keim? Tust du das nicht, kommt Phase 2. Es gibt aber keine Garantie dafür, dass Phase 2 nicht auch kommt, wenn du die Anfänge im Keim erstickst. Wenn da nämlich eine Persönlichkeitsstörung vorliegt, kann es gut sein, dass du später trotzdem die geballte Ladung abkriegst – meist geht das dann zu einem Zeitpunkt los, an dem du nicht mehr so einfach aus der Nummer herauskommst.  Weiterlesen ›

Blogparade: Warum ich gegangen bin

Unsere liebe Schutzgärtnerin hat zur Blogparade aufgerufen und da will ich mich natürlich gerne beteiligen. Das Thema lautet: „Warum ich gegangen bin.“ Ich bin tatsächlich gegangen und ich werde immer wieder gehen, wenn ich merke, dass ich narzisstisch missbraucht werden soll. Ich bin auch irgendwann von einem Mann weg gegangen, der mich verlassen hatte. Jahre später. Warum erst so spät? Nun, weil man einfach wissen muss, dass man es hier mit narzisstischem Missbrauch zu tun hatte – oder hat. Sonst kann man kaum einordnen, was da passiert. Bis dahin habe ich wirklich noch unter diesem Verlust gelitten. Erst als ich selbst beschlossen habe, diesen Menschen und diese toxische Beziehung für alle Zeiten hinter mir zu lassen, begann mein neues Leben. Und es wurde besser als jemals zuvor. Ich war stärker geworden. Manche sagen auch „härter“. Ja, das stimmt. Ich kann inzwischen sehr hart werden, wenn ich spüre, dass mich jemand manipulieren will. Die Schuld für irgendwas umkehrt und mir zuschiebt oder mich emotional zu erpressen versucht. Das geht inzwischen nach hinten los und ja, da bin ich knallhart. Geworden! Das war ein jahrelanger Prozess. „Hart“ nennen mich auch nur die, die ich dann aus meinem Leben verbanne. Gesunde und mitfühlende Menschen nennen es „konsequent“. Weiterlesen ›

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Hoovering: Aber vielleicht ändert er sich ja wirklich?

Narzissten, Psychopathen und Co lassen sich nicht einfach so „entsorgen“, wenn man die Beziehung mit ihnen beenden will. Sie beleidigen, sie werten ab, viele prügeln ihre Opfer sogar. Sie zeigen Desinteresse, beuten aus, lassen den Partner oder die Partnerin schlecht dastehen. Manche machen das über Jahre, und da fragt man sich als Außenstehender natürlich, warum der betroffene Mensch das überhaupt mitmacht. Aber es ist nun mal ein schleichender Prozess, und wenn das Umfeld überhaupt wirklich irgendwann mal was mitbekommt – dann kann man davon ausgehen, dass der/die Betroffene bereits die Hölle hinter sich hat. So manchem Opfer reicht es einfach und es will kein Opfer mehr sein. Es beendet die Beziehung, zieht aus, oder setzt diesen Höllenmenschen an die Luft. War es das? Nun, in 99 Prozent aller Fälle war es das noch lange nicht. Jetzt geht es noch mal richtig zur Sache, denn jetzt kommt das Hoovering. Weiterlesen ›

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Energievampire – loswerden, so schnell es geht!

Da war es wieder, etwas später am Abend, nachdem ich ein längeres Telefonat mit meiner Schwester geführt hatte und gerade vom Rechner aufstehen wollte, um mal etwas zu Abend zu essen: Just in dem Moment, als ich mich erheben wollte, klingelte das Telefon erneut. Am anderen Ende eine weinerliche Stimme, zitterig, deutliche Wortfindungsstörungen. Ein Mensch, zu dem ich schon vor geraumer Zeit auf Abstand gegangen bin, weil ich ihn für einen dieser Energievampire halte. Schon halb aufgestanden, setzte ich mich wieder und dachte: Nun gut, das passt jetzt gerade gar nicht, aber du kannst doch nicht einfach auflegen, wenn es diesem Menschen schlecht geht. Weiterlesen ›

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Infos für Angehörige und Freunde: Depressionen

Aus aktuellem Anlass möchte ich mich heute einmal dem Thema Depressionen widmen. Angehörige und Freunde wissen oft nicht so recht, wie sie damit umgehen sollen. Häufig lassen sie sich sogar dazu verleiten, mal einen  Spruch zu bringen, der vielleicht in ihren Augen lustig ist, die große seelische Not des Betroffenen allerdings lächerlich macht und ihn selbst abwertet. Niemand macht das mit Absicht. Die meisten Menschen denken, gegen Depressionen hilft nur Humor und frische Luft. Das ist leider nicht ganz richtig. Weiterlesen ›

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